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Wissenswertes über Honig
Allgemeine Informationen:
- Honig ist ein rasch wirkender, nicht belastender Energiespender. Die schnelle Resorption von Enzymen und Cholinen kann für den geschwächten
Organismus äußerst hilfreich sein.
- Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Er kann daher auch auf offene Wunden aufgetragen werden.
- Honig aktiviert die Funktion der Leber. Er unterstützt dabei die entgiftenden Funktionen und wirkt der Verfettung entgegen.
- Honig fördert die Darmperistaltik und die Magensekretion.
- Honig hilft bei Halsschmerzen und wirkt entspannend auf das Nervensystem, insbesondere in Verbindung mit anderen Nahrungsmitteln (z.B. Milch)
- Honig aktiviert das Immunsystem des menschlichen Organismus.
- Viele Wirkstoffe bleiben auch dann erhalten, wenn Honig zum Backen und Kochen verwendet wird.
Verzehr von Honig wirkt sich günstig auf Herzschlag und Durchblutung aus. Sein Anteil an Acetylcholin unterstützt auch die Behandlung von
Bluthochdruck und Infarkten.
Hier kann Honig helfen:
- Schwächezustände infolge Unterzuckerung
- Infektionen der oberen und unteren Atemwege
- Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane
- Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen
- Bluthochdruck, Herzflimmern
- Magen- und Darmerkrankungen
- Gallen- und Lebererkrankungen
- Vergiftungen
- Schlaflosigkeit
- Fiebrige Infekte
- Krampfadern
- Wundheilung (Entzündungen, Verbrennungen, Eiterungen, Abszesse, Furunkeln)
- Appetitlosigkeit
Sehr viele Erfahrungsberichte über den Einsatz von Honig als Heilmittel finden Sie in "Heilen mit Bienenprodukten" von Dr. med.
Stefan Stangaciu.
Aufbewahrung des Honigs:
Gläser sind besonders gut geeignet da sie hygienisch und wiederverwendbar sind. Der Deckel muß luftdicht sein. Honig sollte immer luftdicht
verschlossen sein, da er sonst Wasser zieht und nicht mehr so gut schmeckt. Da Honig Säuren enthält, sollte der Deckel eine lebensmittelechte Papiereinlage haben. Blechdeckel mit einer lebensmittelechten
Beschichtung eignen sich am besten. Bei der Reinigung des Deckels ist darauf zu achten, daß die Beschichtung nicht beschädigt wird. Ein Deckel mit Beschädigung sollte auf keinen Fall weiter verwendet werden.
Blech- und Plastikhonigeimer sind aus mehreren Gründen problematisch:
- Ein Lebensmittel aus natürlicher Urproduktion verträgt sich weder mit Blech noch mit Plastik.
- Nach mehrmaligem Gebrauch schließen Blech- bzw. Plastikkübel nicht mehr sicher.
- Eloxierte Blecheimer sind äußerst kratzempfindlich. Beschädigte Eimer rosten und daher sind gesundheitlich bedenklich.
- Lebensmittelechte Plastikeimer haben oftmals einen penetranten Eigengeruch.
- Eimer sind nur bedingt wiederverwertbar und belasten die Umwelt.
- Die Honigentnahme aus Eimern ist umständlich und ein Kübel wiederspricht einfach dem exklusiven Flair des Honigs. (Würden Sie Kaviar (ohne jetzt
den Preis zu beachten) in Eimern kaufen?)
Honig sollte auch dunkel gelagert werden, da besonders wertvolle Inhaltsstoffe licht- und wärmeempfindlich sind. Sehrgut geeignet ist hier
z.B. der Kühlschrank. Sollten Sie aber keinen gekühlten Honig wollen, können Sie dem Glas auch eine dunkle Stoffhaube überstülpen. Achten Sie hier aber trotzdem darauf, daß der Honig nicht zu warm gelagert wird, am
besten nicht über 20°C. Viele werden sich nun fragen, warum wird Honig dann nicht gleich in dunklen Gläsern verkauft? Tja, wenn der Kunde die Farbe und Konsistenz des Honigs nicht sehen kann, sieht er meist von
einem Kauf ab.
Warum sollte Honig auf keinen Fall offen gelagert werden?
- es entweichen ätherische Öle, die sogenannten Duft- und Aromastoffe, von denen bis zu 50 verschiedenartige (kommt auf die Honigsorte an) im Honig
enthalten sind. Ihnen werden ähnliche Wirkungen wie den Vitaminen zugeschrieben.
- der Honig zieht Wasser und kann dadurch sauer (gärig) werden. In einem Raum mit einer Temperatur von 20°C und einer Luftfeuchtigkeit von 60% und
höher nimmt offener Honig bereits Wasser auf.
- der Honig nimmt Fremdgerüche an.
Was bedeutet eigentlich "Kalt geschleudert"?
Den meisten Imkern stellt es die Nackenhaare auf wenn ein Kunde die Frage stellt: "Ist Ihr Honig kalt geschleudert?" Honig
wird bei einer Temperatur zwischen 20 und 30 Grand Celsius geschleudert. Wenn man die Waben erhitzen würde ist ein Schleudern technisch nicht mehr machbar. Da Wachs bei höheren Temperaturen beginnt sich zu
verformen oder gar zu schmelzen wird der Honig so stark mit Wachs "verunreinigt" das er unverkäuflich wird. Die immer wieder zu lesenden Bezeichnungen auf Honiggläsern "besonders wertvoll da kalt
geschleudert" ist somit schlichtweg eine Verbrauchertäuschung.
"Kaltgeschleudert" ist Standard Die Beschaffenheit gibt einen wichtigen Hinweis. Frühjahrs- und Sommerhonige kristallisieren
beispielsweise aufgrund ihres hohen Traubenzuckeranteils relativ schnell aus. Dies ist ein natürlicher Vorgang, der Honig ist keineswegs ”verzuckert”, im Gegenteil, wenn dieser Vorgang ausbleibt, kann dies ein
Hinweis auf Wärmebehandlung sein. Das auf vielen Honigetiketten ausgewiesene Qualitätsmerkmal ”kaltgeschleudert” hat keinen besonderen Wert. Kaltgeschleudert ist nämlich seit Erfindung der Honigschleuder jeder
Honig, da es das schonendste Honiggewinnungsverfahren ist.
Wie man kristallisierten Honig schonend wieder verflüssigt
Wenn Honig fest ist und kandiert, ist das keineswegs ein Hinweis auf Zuckerzusatz (Verfälschung), sondern geradezu ein Echtheitsbeweis.
Wollen Sie ihn flüssig haben, stellen Sie das verschlossene Glas auf z.B. 3-4 Schraubenmuttern in ein Wasserbad und erwärmen Sie den Honig leicht. Die Schraubenmuttern dienen dazu das Glas vom Topfboden zu heben,
dadurch hält man die größte Hitze vom Glas fern und das Wasser kann auch unter dem Glas zirkulieren. Achten Sie dabei aber unbedingt darauf, daß der Honig nicht über 35°C erhitzt wird! Verwenden Sie hierzu z.B.
ein Thermometer, daß auch für Bebiebädern verwendet wird. Da dieser Vorgang oft mehrere Stunden dauert ist hier schon einiges an Erfindergeist gefragt. Sie können z.B. auch die Restwärme im Backofen nutzen oder den
Topf auf einen Heizkörper wie einen Kachelofen stellen.
Informationen zu verschiedenen Honigsorten:
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Aus eigener Imkerei (Ganzjahreshonig sprich Blüten-/Waldhonig (nicht gemischt!)
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Auslesehonig (ist dunkelgelb bis hellbraun; kandiert feincremig und hat einen vollaromatischen Geschmack)
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Akazienhonig (verdauungsfördernd; hilft bei Magen- und Darmbeschwerden, Sodbrennen; hat eine helle Farbe; bleibt lange
flüssig und hat einen milden Geschmack)
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Buchweizenhonig ist von cremiger Konsistenz und dunkelbraun. Kräftiges Aroma - wird auch für die Lebkuchenherstellung
verwendet. Soll auch zur Stärkung des Bindegewebes und Venenwände beitragen.
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Edelkastanienhonig (bleibt lange dickflüssig; hat eine dunkle Farbe und ein ausgeprägtes Aroma)
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Erdbeerbaumhonig ist eine korsische Spezialität, die nur in Jahren mit sonnigem Herbst geerntet werden kann, da die
Erdbeerbäume, die zu den Heidekrautgewächsen gehören, erst spät im Jahr blühen. Der bittersüße würzige Geschmack ist mit keiner anderen Honigsorte vergleichbar.
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Eukalyptushonig kommt aus Spanien, Südamerika oder Australien und hilft bei Erkältungskrankheiten aller Art. Das würzige
Aroma macht ihn auch ohne Krankheit zum Genuß.
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Heidehonig gallertartiger Honig vor dem Schleudern. Kräftiges Aroma und eine Besonderheit, er kristallisiert nicht. Bei
Eisenmangel und Erschöpfungszuständen sehr hilfreich.
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Kleehonig (verdauungsfördernd; hilft bei Magen- und Darmbeschwerden; ist sehr hell fast weißlich; kristallisiert sehr
fein - cremig und schmeckt angenehm mild)
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Lavendelhonig hellgelb und feincremig, meist von der Provence stammend, leicht bitterer Geschmack mit antiseptischer
Wirkung, bei Kopfschmerzen uns Schlafstörungen beliebt
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Lindenhonig (schweißtreibend, appetitanregend, stärkend/kräftigend, reizlindernd; hilft bei Erkältungen/Schnupfen,
Husten, fiebrige Infekte, Stirnhöhlenentzündungen, Appetitlosigkeit; hat eine grünlich schimmernde Farbe; kristallisiert oft grob und hart aus und hat ein feines Aroma)
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Manuka-Honig kommt aus Neuseeland und hat ein herb-würziges Aroma. Bei Verdauungsbeschwerden und Magengeschwüren wurden
bei wissenschaftlichen Untersuchungen Heilwirkungen nachgewiesen.
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Rapshonig (ist sehr hell fast weißlich; kristallisiert innerhalb weniger Tage sehr fein - cremig und schmeckt süß)
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Rosmarinhonig (kreislaufanregend, stärkend/kräftigend, verdauungsfördernd; hilft bei (Vegetative) Erschöpfung, Leber- und
Gallenbeschwerden)
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Sonnenblumenhonig (ist satt gelb; kandiert feincremig und hat einen typischen aromatischen Geschmack)
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Tannenhonig (bleibt lange dickflüssig; hat eine dunkle Farbe und ein ausgeprägtes Aroma)
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Thymianhonig hat ein intensives herb-süßes Kräuteraroma und hat sich hilfreich bei Husten und Bronchitis erwiesen.
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Waldhonig (entzündungshemmend; hilft bei Entzündungen der oberen und unteren Atemwege)
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Wiesenblütenhonig (ist dunkelgelb bis hellbraun; kandiert feincremig und hat einen typischen aromatischen Geschmack)
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Zitrusblütenhonig dieser lieblich-feine Honig stammt von blühenden Orangen-, Mandarinen-, Zitronen- und Lemonenbäumen.
Bei Speisen verleiht er ein sehr feines Aroma und es werden beruhigende und krampflösende Eigenschaften diesem Honig zugeschrieben.
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